Bibel vs. Koran? Jesus Christus vs. Mohammed?

In der aktuellen Debatte wird viel über den Islam gesprochen, über die Gefahr, die von den Moslems für unsere Kultur, unser Land ausgeht. Doch stellt sich die Frage, was des Pudels Kern ist. Denn, kann es nicht sein, dass der Unmut, der sich als Gegnerschaft zum und Angst vor dem Islam darstellt,  nichts anderes ist, als verkappter Rassismus? Wie viele Deutsche wissen heute noch, was die Bibel ist, wie viele  sind noch Christen, die also auch wissen, was in der Bibel steht und sie ernst nehmen? Kommt der Islam nicht gelegen, kann man sich, zumindest sei 9/11, nicht auch der internationalen Solidarität bewusst sein, mehr als bei reiner Fremdenfeindlichkeit? Kann man damit die scheußliche deutsche Fratze verbergen?
In diesem Beitrag soll dargestellt werden, was der Islam ist. Weiter unten sehen Sie auch einen Film, der den Unterschied zwischen Bibel und Koran zeigt.

Allah ist Einer, und Christus war nur ein Prophet … aber Mohammed ist der größte

Der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt. Er hat fast 1 Milliarde Anhänger in (fast) allen Ländern der Erde. Es entstand in Saudi-Arabien und breitete sich von dort entlang der Handelsrouten nach Afrika und Asien aus. Das Land mit den meisten Muslimen ist Indonesien mit 120 Millionen Gläubigen. Darüber hinaus gibt es weitere Millionen in Teilen Ost- und Westeuropas und in Amerika. Einer von sechs Menschen auf der Erde ist Moslem.
Das Wort "Islam“ bedeutet "Unterwerfung"(unter Gott, dem Gott Mohammeds). Ein Gläubiger in Mohammeds Religion ist ein Muslim, also "einer, der das Leben nach Gottes Willen lebt."

Koran

Der Koran ist die heilige Schrift des Islam, hat ca. 80% der Länge des Neuen Testaments und umfasst 114 Kapiteln. Er ist eine Mischung aus diktierten Worten Mohammeds, die er von Gott empfangen haben soll und den Schriften seiner Schüler, die seinen mündlichen Belehrungen festhielten, nachdem er gestorben war. Ein Großteil des Koran springt von einem Thema zum anderen und folgt nicht einem Erzählungsstrang. Moslems behaupten, dass der Koran eine Kopie eines arabischen Originals im Himmel sei.

Sunna

Neben dem Koran, hat Mohammed Lehren und Sprüche entwickelt, die Sunna (wörtlich "Weg") genannt werden. Die Sunna wurde eine Basis für Traditionen, die auf Mohammeds Verhalten als Prophet und seine Art, Dinge zu behandeln, aufbauten, während sie gleichzeitig Führer, Richter und Herrscher seiner muslimischen Anhänger wurde. Gesammelt wurde die Sunna im Werk “Hadith“. Moslems nutzen sie als Ergänzung zum Koran, ebenso wie der Talmud Hebräische Bibel im Judentum ergänzt.

Scharia

Ein weiteres Instrument der moslemischen Lehre ist die Scharia. Sie ist eine Kombination aus rechtlichen Auslegungen des Koran und der Sunna. Die Scharia (bedeutet “Recht“) stellt eine strenge und umfassende Richtlinie für das Leben und Verhalten der Muslime dar. Sie enthält Verbote für den Verzehr von Schweinefleisch, trinken alkoholischer Getränke, sowie Strafen für Diebstahl, Ehebruch, Apostasie (Abwendung vom Islam) und Blasphemie (Herabwürdigen des Islam).

Die Sechs Lehren des Islam

Diese Lehren bilden für jeden Muslim die Voraussetzung zu glauben.

1. Gott; es gibt nur einen wahren Gott und sein Name ist Allah  Allah ist allsehend, allwissend und allmächtig

2. Engel; Gabriel ist der oberste Engel, er ist Mohammed erschienen Es gibt auch einen gefallener Engel namens Satan, ebenso wie seine Dschinn (Dämonen)

3. Schrift: Muslime glauben, dass Christen ihre Schriften verdorben haben und der Koran Allahs letztes Wort an die Menschheit ist, das alles andere ersetzt.
Der Glauben ist in vier inspirierten Büchern niedergeschrieben:

  • die Tora des Mose
  • Zabur – Psalmen Davids
  • Injil – das Evangelium von Jesus
  • Koran

4. Mohammed ist der letzte der großen Propheten

5. Endzeit: Am letzten Tag werden die Toten auferweckt werden. Allah wird der Richter sein und jeder Mensch wird zum Himmel oder die Hölle geschickt werden.

6. Prädestination: Gott hat alles vorherbestimmt, so wie er es wollte und niemand kann das ändern.

Die fünf Säulen des Glaubens

Neben den sechs Glaubenslehren, gibt es fünf von den Moslems wahrzunehmende Aufgaben

1. Erklärung des Glaubens: Um Moslem zu werden, muss eine Person öffentlich die Schahada wiederholen, im Grunde also sagen, dass es nur einen Gott gibt und Mohammed sein Prophet ist.

2. Gebet: Moslems beten fünfmal am Tag, sie müssen sich dabei in der vorgeschriebenen Weise in Richtung der heiligen Stadt Mekka niederknien.

3. Almosen: Jeder Moslem muss 2,5% an die Moschee geben, wovon Witwen, Waisen und Kranke unterstützt werden.

4. Ramadan: Der Ramadan ist der neunte Monat des Mondjahres und dient als die höchste der heiligen Jahreszeiten. Während des gesamten Monats müssen Moslems am Tage fasten, erst nach Sonnenuntergang darf gegessen werden.

5. Wallfahrt nach Mekka: Dies nennt man die Hadsch und muss mindestens einmal in einem muslimischen Leben durchgeführt werden. Jedoch, wenn es für den Gläubigen zu riskant ist sie zu gehen, kann er jemand an seiner Stelle senden.

Widersprüche des Korans zur Bibel

Für Muslime gibt es nur einen Gott. Punkt! Sie greifen die christliche Lehre von der Dreieinigkeit an und sagen, Christen begehen Blasphemie; das Christentum ist keine monotheistische Religion. Sie lehren, dass Gott allmächtig und relativ unpersönlich ist. Sie vermeiden es, Gott als Vater zu bezeichnen.
Die Bibel hingegen lehrt, dass man über die Größe Gottes sprechen kann und sie preisen soll (Psalm 77,10-15) und Gott ein Gott der Liebe ist (5. Mose 7,8Jeremia 31,3Epheser 2,4; 1 Johannes 3,1; 4,7

Moslems bestreiten, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Der Koran bezeichnet Jesus als einen Propheten, aber bei weitem nicht so bedeutend wie Mohammed. Die Bibel lehrt uns, dass man von der Gottheit Jesus sprechen kann (Matthäus 8,29; 17,5; Johannes 1,1-5; 8,58; 10,30; 14,9; 20,28; Kol 1,15-172,9

Der Koran lehrt, dass Christus nie wirklich am Kreuz gestorben ist. Nach ihnen nahm Allah Jesus kurz vor der Kreuzigung in den Himmel auf. Die Bibel lehrt aber, dass alle vier Evangelien mit Augenzeugenberichten der Kreuzigung gefüllt sind. 1. Korinther 1,23; 2,2; 15,3.4; Galater 2,20; 6,12; 6,14; Epheser 2,16 sprechen ebenfalls von der Kreuzigung. Jesus selbst hat seinen Tod vorausgesagt (Matthäus 16,2), je er uns sogar sagte, warum er sterben musste (Markus 10,45) und schließlich versprach uns Jesus, dass durch sein vergossenes Blut Gott uns unsere Sünden vergeben hat. (Matthäus 26,28)

Der Koran lehrt, dass jede Person sich selbst um seine Sünden sorgen muss. Sie verdienen das Heil, indem Sie die fünf Säulen des muslimischen Glaubens einhalten. Wenn sie es nicht schaffen, ist es ihre eigene Schuld. Die Bibel lehrt, dass der einzige Weg des Menschen, Vergebung für seine Sünden zu finden, darin liegt, dass man an Jesus Christus glaubt (1. Johannes 3,16, Apostelgeschichte 4,12Römer 3,23-26; Epheser 2,4-9)

Bibel und Koran im Film

Sehen Sie sich den folgenden Film an, der den Unterschied zwischen Bibel und Koran verbildlicht, wegen der Kürze wohl auch etwas verdichtet. Anschließend finden Sie unten eine kleine Zusammenfassung.

 

 

Spannungsfeld Christentum – Islam

Zusammenfassend kann man zum Spannungsfeld Christentum – Islam folgende Punke anmerken:

Das Christentum predigt die Liebe, auch die Feindesliebe als höchstes Gebot. Es steht für Gewaltlosigkeit, Vergebung und Versöhnung. Ich kann mir schon denken, dass nun der eine oder andere mit dem „Kreuzzugsargument“ oder der Eroberung Südamerikas oder gar den Hexenprozessen daherkommt. Wo war da das Liebesgebot. Ihr Wirtschaft$Gott  will hier nicht näher darauf eingehen, nur hier mal soviel: Kann es sein, dass es sich hier um politische Agenden ging und die Religion nur als Vorwand diente? Mehr dazu eventuell einmal später in einem Beitrag.

Vergebung und Versöhnung, das betrifft auch Frauen, nicht nur Männer. Frauen sind im Christentum Männern nicht nachgeordnet. Entscheidend ist die innere Haltung des Menschen, da Gottes Vergebung eine Gnade ist, die man nicht durch Handlungen (die Bibel spricht von Werken) erlangen kann. Die Kirche und der Staat sind getrennt zu betrachten. Jesus selbst sagt, dass er nicht von dieser Welt ist. Der Christ hat die Gewissheit, dass er dereinst in ein Himmelreich eintreten wird, dass zwar nicht mit menschlichen Worten zu beschreiben ist, das aber paradiesisch sein wird.

Der Islam im Gegenzug dazu sieht im Mittelpunkt die Bekämpfung der Ungläubigen, kennt eher harte Strafen als Vergebung und Versöhnung. Er ist sehr patriarchalisch konstruiert, d.h. Frauen gelten fast nichts. Die Schuld wird eher im Äußeren gesucht und nicht im Gläubigen selbst. Daher sind die fünf Säulen so essentiell für einen Moslem um sich von seinen Sünden erlösen zu können. Religion und Staat sollten im Idealfall zu einer Einheit verschmelzen, damit der Islam alle Lebensbereiche wirksam durchdringen kann. Während sich Christen des Himmelsreiches gewiss sein können, kommt ein Moslem nur durch den Kampf gegen Ungläubige ins Paradies. Dies scheint der Hintergrund für die Heiligen Kriege zu sein.

Unterschiede ja, aber Hilfe ist nötig!

Es gibt Unterschiede zwischen Christen und Moslems und es sollte Aufgabe der Christen sein, die Moslems darauf hinzuweisen. Liebevoll, wie es uns die Bibel sagt. So könnte jeder von uns etwas dazu beitragen, dass die „moslemische“ Gefahr abnimmt und die Zahl der Moslems trotz Zuwanderung nicht steigt. Es ist unser aller Eigenverantwortung als Christen, uns aller freier Wille etwas zu tun meint

Ihr

Wirtschaft$Gott

Eventuell ähnliche Artikel auf anderen Webseiten (automtisch erstellt):

Schlagwörter: , , , , ,

3 Antworten auf "Bibel vs. Koran? Jesus Christus vs. Mohammed?"

Kommentar hinterlassen