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Offensichtlich ist es nicht so einfach, die Wahrheit zu sagen. Natürlich vor allem dann, wenn sie unangenehm ist. Aber in der heutigen Zeit, wo fast alles einfach geprüft werden kann? Warum sagt ein Minister nicht die Wahrheit und leugnet bis zum Schluss die Plagiatsvorwürfe? Warum leugnet ein Bundespräsident bis zum Schluss? Und schließlich kommen alle doch mit der Wahrheit heraus.
Der Herr antwortete mir: “Wenn du anderen Sinnes wirst und zu mir zurückkommst, will ich dich wieder in meinen Dienst aufnehmen. Wenn du keine unwürdigen Worte mehr von dir gibst, sondern nur noch Worte, die es wert sind, ausgesprochen zu werden, darfst du weiterhin mein Bote sein. Dann werden alle, unter denen du jetzt leidest, auf dich hören. Du selbst sollst dich aber nicht von ihnen beeinflussen lassen!”
Jeremia 15,19
Jeder kennt den befreienden Moment, wenn man mit der Lügerei aufhören kann, aber warum tun wir uns das ganze überhaupt an? Warum glauben die “Mächtigen” der Welt, dass sie uns anlügen müssen und auch können? Und, was hat das mit der Kreditklemme zu tun?
Es ist wieder mal so weit, der 24. Dezember ist da und wir feiern endlich Weihnachten. Die nervigen Weihnachtssongs, die uns die letzte Zeit schon begleitet haben, werden langsam aber sicher verstummen und der Stress legt sich. Man schlägt sich den Bauch voll, und hofft, wenigstens etwas bis zum nächsten Verwandtenbesuch verdaut zu haben.
Weihnachten das Fest des Konsums (die Wirtschaftsforscher freuen sich über neue Einkaufsrekorde), des Zusammenseins mit der Familie, des vielen Essens, des Schenkens und Beschenkt werdens … aber da war ja noch was? Warum feiern wir dieses Fest eigentlich?
Unser Gott, der größer ist als alles nur denkbare hat sich so klein gemacht, dass er als Mensch zu uns kam und letztlich wie ein gemeiner Schwerverbrecher starb. Die Geburt dieses Mannes, also Jesus, feiern wir dieser Tage. Vergessen wir das nicht bei all dem Trubel!
Weihnachten ist Seine Geburtstagsfeier, lassen wir ihn also auch mitfeiern!
In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest, … und eine tolle Geburtstagsparty!
Happy Birthday Jesus!
Bild:
Gerd Altmann, pixelio.de
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Der Advent steht vor der Tür und man ist wieder auf der Pirsch nach Weihnachtsgeschenken. Es muss was tolles sein, denn man will ja nicht als Schnorrer da stehen, der nichts kauft oder bestenfalls nur etwas günstiges. Die anderen sollen ruhig sehen, und was man hat und, viel wichtiger, was man sich leisten kann. Man denke nur an die Werbung einer Bank vor einigen Jahren “mein Haus, mein Auto, mein Boot”. Andere zu beeindrucken, andere klein zu machen, sich herausstreichen scheint das wichtigste zu sein.
Der heutige Vers stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper:
Seid nicht selbstsüchtig; strebt nicht danach, einen guten Eindruck auf andere zu machen, sondern seid bescheiden und achtet die anderen höher als euch selbst. Denkt nicht nur an eure eigenen Angelegenheiten, sondern interessiert euch auch für die anderen und für das, was sie tun.
Philipper 2,3.4
Nov 11
15
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Wieder eine Geschichte von Marta und Maria, die uns einen Fingerzeig gibt, auf was es ankommt. Es ist so anders als man es vermuten würde!
Da nahm Maria ein zwölf Unzen fassendes Fläschchen mit kostbarem Nardenöl, salbte Jesus mit dem Öl die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Der Duft des Öls erfüllte das ganze Haus. Da sagte Judas Iskariot, einer seiner Jünger – der, der ihn später verriet: “Dieses Parfüm war ein kleines Vermögen wert. Man hätte es verkaufen und das Geld den Armen geben sollen.”
Johannes 12,3-5
Die fleißige Marta bewirtete natürlich die Gäste während Maria (wieder!) zu Jesu Füßen saß. Sie schüttet immens kostbares Öl über seine Füsse und Judas, der “Finanzminister” der Jünger, regt sich zu recht auf. Mit dem Verkaufserlös des Öls wäre vielen Menschen geholfen. Kriegt Maria jetzt ihr “Fett” ab? Man stelle sich das vor, Marta wird sicher vom Herd aufsehen und in sich hineinlachen. “Jetzt hat sie es aber übertrieben, die Streberin. Ha!” Mal sehen …
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Wir leben in einer Zeit der Ökonomisierung, also der “Verwirtschaftlichung”. Alles muss immer einfacher und vor allem günstiger, rationeller geschehen. Nichts soll und darf verschwendet werden. Unternehmen arbeiten mit Just-in-time Fertigung nur um kein Kapital fürs Lager einzusetzen. Und jeder scheint mit seinem Smartphone selbst seine privaten Termine im Griff zu haben. Zeit ist Geld, die Uhr tickt, die Termine drängen. Zeitverschwendung als die große Sünde unserer Epoche? Selbst die Geschichte von Jesus und Petrus im letzten Artikel (Kein Schwärmer sein) weist in die Richtung.
Doch dann stöbere ich weiter in der Schrift und finde die Geschichte von Marta und Maria:
Ihre Schwester Maria saß Jesus zu Füßen und hörte ihm aufmerksam zu. Marta dagegen mühte sich mit der Bewirtung der Gäste. Sie kam zu Jesus und sagte: “Herr, ist es nicht ungerecht, dass meine Schwester hier sitzt, während ich die ganze Arbeit tue? Sag ihr, sie soll kommen und mir helfen.”
Lukas 10,39.40
Muss also Maria einen Weisel des Chefs befürchten? Wäre sie nach unserem Verständnis eine große Sünderin, faul und Zeit verschwendend?